Rund um den Kauf eines Mobilheims

Sie sind sich nun absolut sicher, dass sie in den nächsten Jahren viel Zeit auf dem Campingplatz oder Caravanpark ihrer Wahl verbringen möchten und haben sich zum Kauf eines neuen oder gebrauchten Mobilheims oder Chalet bzw. Stacaravan, wie es in den Niederlanden heißt, entschlossen. Sicher haben sie schon einige interessante Angebote am schwarzen Brett des Campingplatzes oder an der Rezeption gesehen, einige Händler abgeklappert und Kataloge gewälzt. Oder sie schwanken noch, für welchen Platz sie sich entscheiden sollen. Vielleicht spielen sie auch mit dem Gedanken, den Stacaravan für den eigenen Urlaub zu nutzen und nebenher zu vermieten, oder die Nutzung mit Freunden und Bekannten zu teilen.
Beim Kauf eines gebrauchten Mobilheims gibt es Vieles zu beachten. Wir haben versucht, hier die wichtigsten Punkte aufzulisten, denn gerade beim Mobilheim aus zweiter Hand gibt es viel zu beachten. Schließlich soll ihr Urlaub im neu erstandenen Mobilheim auch allen Freude machen. Der wichtigste Tip gleich vorweg: Niemals überstürzt kaufen, weder aus einer Urlaubslaune heraus, noch weil der Verkäufer ja noch fünf andere Interessenten auf der Hinterhand hat.
Mobilheim lieber neu oder gebraucht kaufen?
Die Entscheidung für ein neues oder gebrauchtes Mobilheim ist von vielen Faktoren abhängig. Zum Einen ist es selbstverständlich vom Geldbeutel abhängig. Während ein gebrauchter Stacaravan in halbwegs tauglichem Zustand bereits unter 10.000 Euro zu haben ist, liegt der Preis eines neuen Mobilheims ab etwa 15.000 Euro aufwärts. Wenn es ein Wenig länger und breiter sein soll, geht's natürlich dementsprechend aufwärts. Extras wie winterfeste Isolierung, Doppelverglasung, Umluftheizung und allerlei andere Features werden auch nicht gerade verschenkt. Trotzdem ist vieles, was auf den ersten Blick nach Unsinn aussieht, letztlich doch ganz praktisch. Ein gutes Beispiel ist ein Handtuchtrockner. Hat man ihn, so mag man nie mehr darauf verzichten. Allerdings ist der nachträgliche Einbau von Extras entweder teuer oder gar nicht möglich.
Darum sollte man sich gut überlegen, welche Extras Sinn machen, und welche nicht. Wer sich nur in den warmen Monaten des Jahres in seinem Urlaubsdomizil aufhält, braucht keine besondere Isolierung. Dazu später mehr in einer gesonderten Rubrik.
Ablösesumme für begehrte Plätze
Neben der fast überall üblichen Provision für den Besitzer des Campingplatzes, die entweder durch Vermittlung des Händlers oder aber durch gern mal etwas hoch angesetzte Anschlussgebühren entrichtet wird, gibt es das ganz normale Gebaren, Plätze in besonders guter Lage entsprechend teuer anzubieten.
Die zentrale und verkehrsgünstige Lage, ganz in der Nähe der Infrastruktur bedeutet nun mal in zweiter Reihe hinter dem Auspuff der Frittenbude, direkt am Hauptweg zu stehen. Das edelste Plätzchen, gleich am Wasser, mit eigenem Angelsteg kostet halt auch etwas mehr. Warum sollte der Verkäufer eines gebrauchten Mobilheims sich das nicht mit bezahlen lassen? Mal ehrlich, würden sie doch auch tun, oder?
- Teil 1: Neues oder gebrauchtes Mobilheim kaufen
- Teil 2: Mobilheimkauf mit Partner und Familie abstimmen
- Teil 3: Vor dem Kauf des Mobilheims die Umgebung testen
- Teil 4: Kaufpreis und laufende Kosten ermitteln
- NEU: Mobilheim Kleinanzeigen