Wer nach Zutphen fährt, wird als erstes von der imposanten Silhouette der Stadt empfangen. Unzählige Türme ragen über die Mauern der Gemeinde hinweg und empfangen die Gäste mit verschieden farbigen Kuppeln und Turmspitzen. Das charakteristischste Bauwerk ist aber wohl die berühmte Kirche St. Walburgis. Sie hat ihren Platz schon seit dem Mittelalter in Zutphen und beherbergt einen wahren Schatz. Eine enorme Sammlung von Büchern aus den Jahren 1450 bis in 1600. All diese wertvollen Exemplare sind im Inneren der Gemäuer angekettet. Aber die Besucher können einen kleinen Einblick drauf erhaschen.
Mit mehr als 300 Wohnhäusern aus dem 15. bis 18. Jahrhundert lässt Zutphen das Herz eines jeden Architekturfreundes höher schlagen. Nahezu alle Häuser sind noch gut erhalten und können auf einem Rundgang durch die Stadt besichtigt werden. Die Usselbrücke und der Berkelpoort zeugen von der Geschichte der Hansestadt. Hier wird Moderne mit Mittelalter verbunden. Während einer Stadtführung kann man detailliert Auskunft über die lange Tradition und Geschichte von Zutphen erfahren.
Traditionell genießen in Zutphen
Mag man romantische Bauten und eine Unterkunft in einem altehrwürdigen Ambiente, findet man in den kleinen Hotels der Gemeinde eine hervorragende Herberge. Im Stadtzentrum sind familiär geführte Gästehäuser unter gebracht, die den Gast mit liebevoll gestalteten Räumlichkeiten und moderaten Preisen willkommen heißen. Auch die Küche der meisten Unterkünfte ist äußerst viel versprechend. So kann man sich ein original niederländisches Frühstück mit Rosinenbrötchen, Käse und Schokostreuseln munden lassen. Kleine Bäckereien und Cafés in Zutphen machen es den Touristen ebenso nicht leicht auf Leckereien zu verzichten. Fast jeder bietet die beliebten Honigkuchen oder den hausgemachten Zwieback an.
